Kinofilm Gleißendes Glück – Drehtage in Uthweiler

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Am Set von Gleißendes Glück: Im Kinofilm spielen die hier gedrehten Innen-Szenen in England.

Von Hollywoodflair war wenig zu spüren, für 10 Tage war Uthweiler der Schauplatz für einen umfangreichen Drehtermin. Wenig aufgeregt nutzte der Kinofilm „Gleißendes Glück“ mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur unsere beschauliche Heimat für umfangreiche Filmaufnahmen. Daneben waren Berlin, Hamburg und NRW weitere Drehorte.

Der Film basiert auf einem Roman der jungen britischen Autorin A.L. Kennedy und erzählt dramaturgisch eine verwobene Liebesgeschichte. Die unglücklich verheiratete Helen Brindle, gespielt von Martina Gedeck, begeistert sich für den ungewöhnlichen Psychologieprofessor Eduard Gluck, gespielt von Ulrich Tukur. Zwischen beiden entstehen erste zarte Bande, doch der Professor kämpft mit seinen eigenen Fehlern, während Helen Brindle in einer gewaltsamen Ehe gefangen ist. Die gegensätzlichen Charaktere sorgen für Drama und Spannung in der Handlung.

In Uthweiler war jedoch nicht die schöne Landschaft des Siebengebirges als Kulisse im Visier der Kinomacher. Vielmehr fand sich an der Pfarrer-Wichert-Straße ein geeignetes Haus, das im Film als „Haus Brindle“ der Schauplatz für zahlreiche Szenen des Kinofilms ist. Daher wurden überwiegend Indoor-Szenen gedreht.

Der Bürgerverein Uthweiler sprach mit dem Produktionsleiter Andreas Jupe

Herr Jupe, wie sieht ein Drehtag aus?

Unsere Drehtage dauern etwa 10 Stunden, das umfasst Auf- und Umbauten. Dabei gibt es keinen festen Tagesablauf. Wenn beispielsweise viele Tagszenen geplant sind, beginnen wir eher, da es schon früh dunkel wird. Bei Nachtszenen beginnen wir später, erst so gegen 11.00 Uhr.

Was für ein Team wird benötigt, um hier zu drehen?

Zunächst einmal habe wir ja mehrere Drehorte, die Vorbereitungen werden jeweils von der Produktion ausgewählt und organisatorisch vorbereitet, so dass wir hier eine Drehgenehmigung haben und das Equipment vor Ort ist. Als fixes Team für das Set sind wir etwa 40 Personen, weitere Personen kommen auch für die Nachberabeitung hinzu. Die 40 Personen sind überwiegend keine Schauspieler, sondern umfassen viele Aspekte wie Licht, Ton, Aufnahmen, Kostüm, Maske, Requisiten o.ä.

Hatte das Team Zeit die Umgebung und das Siebengebirge zu genießen?

Die Drehtage sind recht lang, im Anschluss bestand keine Lust mehr noch etwas zu unternehmen. Das Team wohnte, bis auf die Kölner Kollegen, in einem Hotel in Königswinter und hatte nur am Wochenende frei. Eine Kollegin hat einen langen Wanderweg ausprobiert, von mehr Aktivitäten weiß ich nichts.

2 Kommentare

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